Wieviel Erde braucht der Mensch?

Es gibt für jeden Müll Studien. Ich fordere eine Studie, die ermittelt, wieviele unterschiedliche Rohstoffe/Verbrauch ein menschliches Lebensalter, der modernen Gesellschaft, benötigt. Die Politik braucht dringend eine Sensibilisierung für die Ressourcen unserer Erde.

Was man nicht weiß, nimmt man nicht wahr. Wenn man es nicht wahrnimmt, kann man nicht handeln.

Zurzeit leben ca. 7,25 Mrd. Menschen auf dem Planeten Erde und es kommen jährlich 86 Millionen Menschen dazu. Vor ca. 8 Jahren, als ich das erste Mal durch ein Schulprojekt sensibilisiert wurde, waren es noch 80 Mio. Schon spätestens im Jahre 2030, wird sich die Erdbevölkerung um weitere 25% vergrößert haben. 2050 werden es mind. 10 Mrd. sein.  Dazu kommt, dass die Ernährung besser und Gesundheitsvorsoge gründlicher wird. Die Menschen leben länger und es sterben weniger an Unterernährung und Krankheiten. So ist die welt­weite Lebens­er­war­tung seit 1970 um 13 Jahre gestie­gen – auf heute durch­schnitt­lich 71 Jahre. Außer­dem ster­ben mit 38 Säug­lin­gen pro 1.000 Lebend­ge­bo­rene nicht ein­mal halb so viele Kin­der in ihrem ers­ten Lebens­jahr wie vor gut 40 Jah­ren. Noch haben nicht alle Welt­re­gio­nen haben an die­sen Fort­schrit­ten partizipiert. Die zeigt sich vor allem auch bei der Säug­lings­sterb­lich­keit. Die Chance, dass ein Kind sein ers­tes Lebens­jahr über­lebt, ist in Ent­wick­lungs­län­dern acht Mal gerin­ger als in Indus­trie­na­tio­nen – in den am wenigs­ten ent­wi­ckel­ten Län­dern sogar 13 Mal.

http://www.weltbevoelkerung.de/meta/whats-your-number.html

Man beachte! Bis jetzt verbraucht die deutsche Durchschnitts-Bevölkerung, pro Kopf, ca. 50-mal mehr Ressourcen, im Durchschnitt, als China/Indien und etwa 100-mal mal mehr als die ärmsten Länder der Welt. Die alle streben nach dem gleichen Lebensstandert wie die Industrienationen, die ca. 20% der Weltbevölkerung ausmachen.

Nur drei Beispiele

Schon heute hat die Überfischung der Meere einen dramatischen Punkt erreicht. 80 Prozent der globalen Fischbestände gelten als überfischt.
http://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/fischerei/ueberfischung/weltweite-ueberfischung/
Dazu versauern die Ozeane immer mehr, was die Nahrungsgrundlage der Fische stört. Das weltweite starke Anwachsen der Fischzuchtfabriken, die zu 80% in natürlichen Gewässern gebaut werden, schädigen diese Regionen zusätzlich durch den Einsatz von Schädlingsabwehrstoffen.

Ein weiteres Problem sind die Monokulturen, die Tiere und Pflanzen aus der natürlichen Umgebung verdrängen. Im Zeitraum von 1985 bis 2007 verlor Sumatra rund die Hälfte ihrer Waldflächen und die Abholzung beschleunigt sich. Diese Waldflächen weichen einer Monokultur, den Ölpalmen. Das Öl der Ölpalme ist ein wichtiger Grundstoff für Margarine, Frittierfett, Schokolade, Waschmittel und Kosmetikprodukte. Mittlerweile wird das Öl auch im Biokraftstoffbereich eingesetzt. Und der Bedarf wächst überproportional.

Oder der Papierbedarf. Ist ja ein nachwachsender Rohstoff, also kein Problem? Seit 1950 ist der weltweite Papierbedarf um mehr als das Sechsfache gestiegen. 1999 wurden in Deutschland pro Person durchschnittlich 214,6 kg Papier verbraucht, 1950 waren es 32,2 kg.
Allein Deutschland hat ein Papierbedarf, die eine Fläche von 10% von Deutschland benötigt, würden wir dafür eigene Wälder aufforsten müssen. Kein Problem, wird ja zum Großteil importiert. Aber in den nächsten Jahrzehnten werden wachsende Nationen, wie Indien und China, den gleichen Bedarf haben. Wie soll das funktionieren?

Nur drei Beispiele. Um uns für dieses Thema zusensibilisieren, brauchen wir Fakten. Deshalb, wieviel Erde braucht der Mensch?

Länderdatenbank: http://www.weltbevoelkerung.de/laenderdatenbank.html

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